Kinderbetreuung in Tempelhof

Konzept

Wir arbeiten nach dem Berliner Bildungsprogramm und angelehnt an die Maria Montessori-Pädagogik.

Die Montessori-Pädagogik orientiert sich unmittelbar an den Bedürfnissen des Kindes. Sie begreift das Kind als „Baumeister seiner selbst“. Es soll selbst entscheiden, womit es sich beschäftigt.

Maria Montessori ging davon aus, dass sich jedes Kind nach einem eigenen „inneren Bauplan“ entwickelt. Es durchläuft bestimmte aufeinander aufbauende Entwicklungsstufen und sensible Phasen. Dies sind Zeiten, in denen das Kind besonders offen, interessiert und empfänglich ist, bestimmte Dinge zu lernen. Der Erzieherin kommt dabei die Rolle zu, dem Kind Helferin zu sein und seine Entwicklung aufmerksam zu beobachten, um im richtigen Augenblick Angebote machen zu können und wenn nötig, gezielte Hilfe zu geben.

Eine Hauptaufgabe dabei ist, sich um die „vorbereitete Umgebung“ zu kümmern. Das Material wird in offenen Regalen untergebracht und soll somit jederzeit für jedes Kind erreichbar sein. Es bestimmt immer selbst den Zeitpunkt und das Tempo seiner Arbeit. Maria Montessoris Grundsatz „Hilf mir, es selbst zu tun“ soll das Kind zu Selbständigkeit und Unabhängigkeit vom Erwachsenen führen.

Es ist uns wichtig, Kinder ernst zu nehmen, damit aus ihnen verantwortungsbewusste Menschen werden können. Verantwortungsbewusst, sowohl in Hinsicht auf sich selbst, wie auch in Bezug auf Andere.

Unsere Räume sind selbstverständlich so eingerichtet, dass die Kinder sich frei bewegen können.

Zusammenarbeit mit den Eltern

Wir wünschen uns einen guten Kontakt zwischen uns und den Eltern. Die Kinder wachsen zum einen in der häuslichen Familiensituation auf, zum anderen sind sie einen wesentlichen Teil des Tages hier bei uns in der Einrichtung. Deshalb finden wir es sehr wichtig:

  • Informationen untereinander auszutauschen
  • den Eltern durch dieses Konzept einen Einblick in unsere Arbeit zu ermöglichen
  • Erziehungs- und Entwicklungsgespräche zu führen
  • Verständnis für einander zu haben
  • ein Vertrauensverhältnis zueinander aufzubauen
  • Kennenlernen der Eltern untereinander und Kontakte innerhalb und außerhalb der Gruppe entstehen zu lassen

Beim Bringen und Abholen der Kinder können die Eltern am leichtesten mit uns Kontakt aufnehmen und kurze Informationen austauschen. Allerdings sollten Sie Verständnis dafür haben, dass wir in dieser Zeit in erster Linie für die Kinder da sind. Sollte es nötig werden, können wir selbstverständlich Termine finden, wo wir uns in aller Ruhe unterhalten können. Elternabende finden nach Bedarf statt, mindestens aber zweimal im Jahr.